FORUM: Die Suche nach Effizienz
Innovative Wege zur Beherrschung der steigenden Komplexität intralogistischer Systeme
Dienstag, 2. März von 14:00 bis 15:30, Forum V - Halle 7
Organisation: WGTL (Wissenschaftliche Gesellschaft für Technische Logistik e. V.), Stuttgart
Noch nie war der Widerspruch zwischen unterschiedlichen Anforderungen an intralogistische Systeme größer als heute. Auf der einen Seite stehen die Forderungen nach genauen Systemkenntnissen, der maximalen Ausnutzung von Leistungsreserven und nach fehlerfreien Abläufen in den immer komplexer werdenden Systemen. Demgegenüber, jedoch ebenso dem Grundinteresse nach wirtschaftlicher Effizienz geschuldet, steigen die Anforderungen nach Wandlungsfähigkeit und Systemflexibilität. Es bedarf somit neuer innovativer Ansätze, die über bekannte Methoden und Blickwinkel hinausgehen.
Eine rechnergestützte Diagnose komplexer Materialflusssysteme anhand von Ereignisdaten kann zum Beispiel einen Beitrag zur Komplexitätsbeherrschung leisten. Vor allem durch die Unabhängigkeit von entsprechenden Simulationswerkzeugen. Sowohl in der Planungsphase als auch im laufenden Betrieb steht dabei die verbesserte Nutzung des Informationspotentials aus Log- bzw. Protokolldaten der Materialflusssysteme im Vordergrund.
Weitere innovative Konzepte für die Materialflusssteuerung, wie zum Beispiel das Internet der Dinge, zeichnen sich durch modulare, verteilte Softwarearchitekturen aus und versprechen höhere Flexibilität und bessere Skalierbarkeit intralogistischer Anlagen und deren Steuerungen.
Skalierbare und flexible Materialflusssysteme, die ihre Topologie und Leistung aufwandsarm an oszillierende Auslastungen anpassen können, sind Möglichkeiten um Wandlungsfähigkeit und Systemflexibilität zu gewährleisten. Hierzu bedarf es einer Zellularen Fördertechnik, welche die klassischen ortsfesten Stetigfördersysteme durch einheitliche Module ersetzt und autonom oder kooperativ logistische Aufgaben erfüllen kann.
15 Institute quer durch die deutsche Universitätslandschaft sind Mitglieder der WGTL und repräsentieren führende Forschungs- und Entwicklungstätigkeit, natürlich auch orientiert an den Forderungen der betrieblichen Praxis.
Wissenschaftler, unter anderem vom Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen der TU Dortmund, dem Institut für Technische Logistik und Arbeitssysteme (TLA) der TU Dresden, dem Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme (IFL) der Universität Karlsruhe (TH) sowie dem Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) der TU München präsentieren innovative Lösungen und stellen sich der Diskussion auf aktuelle Fragestellungen aus Wissenschaft und Praxis.
Kontakt für Rückfragen:
Dipl.-Ing. David Wustmann
ür Technische Logistik und Arbeitssysteme
ät Dresden 01062 Dresden
Tel.: +49 (0)351 463 37638
E-Mail: David.Wustmann@tu-dresden.de
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