9. Int. Fachmesse für Distribution, Material-
und Informationsfluss



8.–10. Februar 2011, Neue Messe Stuttgart
Öffnungszeiten: 9:00 - 17:00 Uhr
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01.02.2010


FORUM: Warehouse Management aus der Steckdose
Gibt es 2010 das erste professionelle WMS bei Amazon?

Dienstag, 2. März von 11:00 bis 12:30 Uhr , Forum I – Halle 1
Organisation: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML


HINWEIS: Simultanübersetzung in englischer Sprache

Die Titelseiten der Fachpresse prophezeien es: Cloud Computing ist die Zukunft. Welchen Einfluss nimmt dieser Trend auf die Logistikbranche und wie können Anbieter und Anwender von Logistiksoftware davon profitieren? Diesen und weiteren Fragen wird das Fraunhofer IML am 02. März 2010 auf der LogiMAT 2010 in Stuttgart nachgehen.

Cloud Computing ermöglicht die webbasierte Anwendung von WMS und erschließt dem Markt damit neue Möglichkeiten. Salopp ausgedrückt: Die IT kommt zukünftig komplett aus der Steckdose. Genauso wie die Serverräume, verschwinden auch die Softwarepakete in die Wolke. Vereinfacht dargestellt bedeutet dies, dass nicht mehr in Server und Speicherkapazitäten investiert werden muss, stattdessen werden virtuelle Server gemietet. Das Internet dient als Großrechner, verbindet Softwaresysteme, Dienstleistungen und Anbieter mit Kunden. Es bietet eine IT-Infrastruktur, die sich den individuellen Anforderungen flexibel anpasst.

So konfus diese Vision auch klingen mag: Ihre Umsetzung ist nahe Zukunft. Bereits jetzt bieten erste Anbieter vollständige WMS auf der Basis von SAP EWM als Software aus der Steckdose an. Auch große Betreiber setzen auf die neue Technologie und arbeiten fieberhaft an einer neuen Softwaregeneration. Für wenige hundert Euro pro Monat können professionelle WMS gemietet werden – eine Revolution in der Logistik. Nun bleibt nur noch die Frage offen, wann das erste WMS im elektronischen Warenkorb landet.

„Das Fraunhofer IML beweist vorbildliche Pionierarbeit, wenn es darum geht, diese Entwicklung in marktreife Innovation umzusetzen“, unterstreicht Dr. Stephan Scholtissek, Geschäftsführer beim Managementberatungs-, Outsourcing- und Technologie-Dienstleister Accenture Mit dem Innovationscluster ‚Logistics Mall – Cloud Computing for Logistics‘ arbeitet es an einem virtuellen Einkaufszentrum, das Software-Anbieter und –Anwender sowie Logistik-Dienstleister zusammenbringt. Dabei werden vor allem Mittelständler angesprochen, denn diese können sich ihre Wunschsoftware aus unterschiedlichen Komponenten zusammenstellen und zahlen ausschließlich für die Funktionen, die sie nutzen. Eine Abrechnung kann dabei bereits monatlich erfolgen. So können auch kleine Unternehmen modernste WMS-Technologien einsetzen.

Die Vorteile liegen damit klar auf der Hand: Geringere Kosten, geringerer Aufwand und ein größerer Kundenkreis. Bisher war es lediglich möglich sein Lager durch eine aufwendige Umstrukturierung der Logistik-Prozesse zu optimieren. Solche Projekte dauerten in der Regel 12-18 Monate, während die Nutzungszeit oft nur 6-8 Jahre betrug. Das negative Kosten-Nutzen-Verhältnis wird mit dem Einsatz der neuen Softwaregeneration aufgehoben.

Die Zukunft ist vielversprechend. Aktuell stehen die Entwicklungen noch am Anfang, aber bereits in wenigen Jahren wird sich der WMS-Markt vom Spezialmarkt zum Massenmarkt entwickeln. Diesem innovativen Thema wird Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Leiter des Fraunhofer IML in Dortmund und Inhaber des Lehrstuhls für Förder- und Lagerwesen an der Technischen Universität Dortmund, auf der LogiMAT 2010 Raum für Diskussionen geben. Damit bietet er internationalen Ausstellern aus Industrie-, Handel- und Dienstleistungsunternehmen interessante Perspektiven und Einblicke in eine aktuelle und zukunftsweisende Thematik.



Kontakt für Rückfragen:
Prof. Dr. Michael ten Hompel
Geschäftsführender Institutsleiter
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik;
www.iml.fraunhofer.de


Hinweis:
Für den redaktionellen Inhalt dieser Meldung ist das Unternehmen bzw. Institut verantwortlich, das dieses Forum veranstaltet.
 
 
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